Paul begann mit Hilfsarbeiten. Er kontrollierte die Schienen, füllte Kerosinsignale und kontrollierte Wald und Felder auf beginnende Brände durch den Funkenflug der kohle-betriebenen Dampfloks. Sein Gehalt bekam er monatlich und zusätzlich noch milages he covered Freikilometer, die er sammelte. Die Kleidung wurde ebenso bezahlt wie die Übernachtung, wenn er unterwegs war. Reisen konnte er mit einem Angestelltenpass. Eine Fahrt brachte ihn auch nach Berlin, wo er einige Verwandte besuchte und unter anderem den Kaiser Wilhelm Palast besichtigte.
Umzug nach Groß Schwirsen
1916 zog Pauls Familie nach Gross Schwirsen. Schwirsen war größer als Kaffzig; hatte eine Schule, eine Kirche die für 5 Dörfer zuständig war, einen Schneider, einen Schuhmacher, einen Schmied, ein Lebensmittelgschäft, die Tanzhalle und 2 Geschäfte in denen Möbel hergestellt wurde.
Der erste Weltkrieg
In der Zeit von 1914 bis 1918 hatten alle jungen Männer ihren Wehrdienst zu leisten. Die letzten eingezogenen Jahrgänge waren 1920 geboren und so war Paul zu jung. Deshalb arbeitete er weiterhin bei der Eisenbahn zusammen mit alten Männern und einigen Frauen. Schwirsen bekam vom Krieg nicht viel mit; es lag zu weit weg von der Front. Es gab in der Nähe ein paar russische Kriegsgefangene, die bei Bauern arbeiteten. Keiner von ihnen versuchte zu fliehen oder bedrohte Einheimische, da sie alle gut behandelt wurden.

