Paul wurde wegen des schnellen Wertverlustes mittlerweile täglich bezahlt. Ein Bauer der 2 Schweine verkaufte investierte sein Geld nicht sofort. Einen Monat später konnte er mit dem Geld nicht mal mehr ein Briefmarke kaufen. Eine Zigarette kostete 30.000 Mark. Man musste schon einen großen Korb voller Geld haben, um ein paar Schuhe zu kaufen. Die Banken wurden geschlossen und diejenigen die Ersparnisse hatte, bekamen ihr Geld nur zum Teil zurück. Geld konnte nicht schnell gedruckt werden, so dass man einfach den neuen Wert auf die alten Scheine stempelte.
Erste Vorbereitungen zur Auswanderung
1923 erfuhr Paul, dass er entweder nach Berlin verlegt wird oder seinen Job verliert. Seine Eltern drängten ihn, in der Nähe eine Arbeit zu suchen. Zur selben Zeit erhielt er einen Brief von einem Freund -Willi Krupp-, der nach Amerika gegangen war und dort für einen Farmer arbeitete. Er schrieb, dass der Farmer Frank Ahlmann noch mehr Arbeiter benötige und riet Paul zu kommen. So machte sich Paul zum nächsten Konsulat auf, um sich nach den benötigten Unterlagen zu erkundigen. Nach einem Jahr angefüllt mit Vorbereitungen und Ausfüllen von Papieren und weiteren Absprachen war alles klar. In seinen

